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| | Swiss Expo 2011, Lausanne
Je älter die Kühe
wurden, umso schöner präsentierten sie sich. Das manifestierete sich
deutlich im Lineup zu den Championwahlen, die sich aus Kühen der
ältesten vier Kategorien zusammenstezten. Richter Christian Tschiemer
aus Habkern BE kam richtig ins Schwärmen: «Dieser Anblick solch schöner
Kühe ist hohe Schule der Viehzucht.»
Marisa bleibt Miss
Das
Euter von Niklas Marisa von Edwin Griessen, St. Stephan, ist schlicht
nicht zu schlagen. Wie bereits im Vorjahr stellte sie mit ihrem drüsigen
und fest sitzenden Euter die ganze Konkurrenz in den Schatten. Viel
Beachtung fand jedoch auch Whisky Flamme von Adrian Rieder, ebenfalls
aus St. Stephan. Gemäss Tschiemer «eine Top-Kuh, die keine Wünsche offen
lässt.» Besonders betonte er ihre Vorzüge im Euter und dem glasklaren
Fundament. Eine weitere attraktive Whisky-Tochter, Lara von Stephan und
Jonathan Perreten, Lauenen klassierte sich in der der Klasse 6 auf Rang
drei.
Kelly und Blüte strahlen
Als Kuh,
die aus allen heraussticht, bezeichnete Tschiemer die neue Miss
Simmental, Granat Kelly von Claude-Fraçois und Heidi Monnat, La
Chaux-de-Fonds. Ein bestechender Typ und ein qualitätsstarkes Euter
machten sie zur verdienten Miss. Den Resevetitel kann Ueli Bach,
Turbach, für seine Kuh Uran Blüte mit nach Hause nehmen. Die sehr
attraktive Jungkuh mit der starken Oberlinie und dem starken Euter hat
gute Chancen, zur Hochblüte in der Schauszene heranzuwachsen.
Sehr attraktive Rinder
Die
Rinder präsentierten sich in zwei Kategorien. Die Nase vorn hatte
letztlich wieder ein Berner. Marc Elena von Marcel Wyss, Wilderswil
hatte am meisten Schliff und Harmionie sowie zudem die beste
Euteranlage. Sie wurde Rinderchampionne vor Bruno Josiane von Michel
Rey, Le Châtelard FR. Josiane überzeugte mit Eleganz und einer
vorzüglichen Entwicklung.
Nachzuchtschau und Jungkuhchampionat 2010, Brunegg
Am 15. Dezember fand in der Vianco Arena Brunegg AG der Rassentag Simmental und
Swiss Fleckvieh statt. Drei Nachzuchtgruppen von Almo, Annouko und
Nero wurden gezeigt.
Annouko ist der Massstab Alle drei Nachzuchten der Simmentaler tragen die Handschrift des Spitzenbetriebs Christen in Cheseaux-Noréaz VD. Almo und Annouko sind Copain-Söhne, und der frisch klassierte Nero ist direkt von ihm gezüchtet. Den Auftakt machte Almo aus Tarzan Alexandra, mit der legendären Alpenrose im Hintergrund. Seine mittelgrossen Töchter verdeutlichen seine Leistungsbereitschaft mit sehr drüsigen und breiten Eutern, die einen mittleren Nacheuterabschluss zeigen. Die Fundamente sind eher etwas kräftig und die Lende oft gesenkt. Eine ausgeglichene, ausdrucksstarke Gruppe mit besten Fundamenten und drüsigen Eutern zeigte Annouko (Copain Vulkan). Die Gruppe zeigte deutlich mehr Finesse als die seines Halbbruders Almo. Was der Newcomer Nero wirklich kann, war aus seiner uneinheitlichen Gruppe schwer abzuleiten. Lino Nero, der die legendären Christen-Kühe Lea und Ninette in sich vereint, zeigte knapp mittelgrosse, eher kurze Kühe mit teils zu voluminösen Eutern, die im Nacheuter etwas schmal wirken. Die Zitzenstellung ist oft etwas schräg. Simmentaler überzeugen Bei Richter Bernhard Hadorn, Schangnau BE, stehen beide Rassen im Stall, Simmental und Swiss Fleckvieh. Die Soimmentalrasse zeigte Zukunftshoffnungen. Allen voran fielen zwei Darius-Töchter (Benjamin x Condor-Douce) aus dem Stall von Rudolf Jost-Käser, Wasen i.E., mit einem Doppelsieg der zweiten Kategorie auf. Die eine, Walenska, sicherte sich den Schöneutertitel mit ihrem ausgesprochen drüsigen, breit und hoch angesetzten Prachtseuter, das seinesgleichen sucht. Ihre Halbschwester Carol stand im Finale zur Misswahl. Diesen Titel schnappte sich Ami Nina von Walter Wyss, Wilderswil. «Eine mittelgrosse, gut bemuskelte Kuh mit einem Fundament, das zu ihr passt, ebenfalls mit einem Top-Euter», kommentierte Hadorn. Mit im Final waren die jugendliche Adi Alpina von Jakob Jaggi, Reichenbach, sowie Lerch von Fritz Hager, Frutigen, aus der Gruppe von Almo. Positiv fielen die zahlreichen Nineron-Töchter auf, die auch in den Spitzenpositionen zu finden waren.
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| Reinzucht-Ausstellung 2010 |
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